Mehr Flexibilität bei der Außenwirtschaftsförderung!

@Bräuer - Bundesrat

Der VDMA begrüßt, dass der Bund eine bessere Nutzung der bestehenden Außenwirtschaftsförderinstrumente ermöglichen will; auch in Kombination mit entwicklungspolitischen Instrumenten.

Der VDMA begrüßt, dass der Bund eine bessere Nutzung der bestehenden Außenwirtschaftsförderinstrumente ermöglichen will; auch in Kombination mit entwicklungspolitischen Instrumenten, Im Bereich der Finanzierung seien hier insbesondere KfW-Kredite zu CIRR-Konditionen sowie die Erweiterung des Anwendungsbereichs der ungebundenen staatlichen Finanzkredite ausdrücklich genannt. So hat die Wirtschaft seit Jahren eine stärkere Flexibilität und Kreativität mit dem Stichwort "Finanzierung aus einer Hand" angemahnt, eine Flexibilität, die  von asiatischen Wettbewerbern seit Jahren  erfolgreich praktiziert wird.

Ein nicht  zu unterschätzender Vorteil für diese Wettbewerber liegt in der Einfachheit und Schnelligkeit der Umsetzung der gesamten Finanzierung aus einer staatlichen Hand im Vergleich zur bisherigen deutschen Praxis (mit etlichen Schnittstellen). Warum soll nun jedoch die neue Flexibilität seitens des Bundes lediglich auf Einzelfälle von besonders strategischer Bedeutung für Deutschland beschränkt sein?

Die Unternehmen des VDMA Großanlagenbaus werden jährlich mit über 1000 Einzelaufträgen betraut, die regelmäßig hohe dreistellige Millionenbeträge als Projektvolumina ausweisen. Bei all diesen Projekten war und ist der VDMA Großanlagenbau stets Pionier der industriellen Entwicklung in den Zielmärkten sowie Wegbereiter für die nachgelagerte deutsche Exportwirtschaft und hat eine entsprechende Sogwirkung für die deutsche Wirtschaft insgesamt.

Der VDMA Großanlagenbau bietet eine aktive Unterstützung bei der Identifizierung strategischer Auslandsprojekte an, er fordert den Bund jedoch auf, die neue Flexibilität bei der Außenwirtschaftsförderung nicht auf Einzelfälle zu beschränken.